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Alle unsere Produkte stammen aus
naturnaher, kontrollierter Vinatura-Produktion. Unsere
selbst gekelterten Weine werden in klassischen Bordeaux-Flaschen mit
Zapfen abgefüllt.
Bewusst wird im Laufe des Sommers
die Anzahl der Trauben an den einzelnen Stöcken reduziert. Nur die
schönsten und gesündesten reifen weiter. Diese Auslese hat einen
äusserst positiven Einfluss auf die Qualität unserer Produkte.
Nach dem Wümmet werden die
Erzeugnisse in Zusammenarbeit mit Jürg Wetzel in der
traditionsreichen Spitaltrotte in Ennetbaden nach neusten schonenden
Verarbeitungsmethoden gekeltert.
Information
Seit dem Jahrgang 2008 finden Sie auf unseren
Etiketten den Vermerk „enthält Sulfite“.
Was bedeutet das? Hat sich
etwas geändert?
Die Zugabe von schwefliger Säure (Sulfite,
Schwefeldioxid, SO2) zum Wein ist nicht neu. Schon im griechischen
Altertum wurde diese Massnahme zum Schutz des Weins praktiziert. Sie
wird seit jeher zur Konservierung von Lebensmitteln, wie
Trockenfrüchten und Konfitüren verwendet. Es gibt zurzeit keine
andere Substanz, die in der Lage wäre, den Schwefel im Wein zu
ersetzen. Neu ist, dass die Deklaration des Sulfitgehalts ab 1.
Januar 2008 auch in der Schweiz vorgeschrieben ist, wenn ein Produkt
mehr als zehn Tausendstel Gramm pro Liter enthält. Dazu gehört auch
der Wein. Der Hinweis richtet sich vor allem an Personen, die
allergisch auf Sulfite reagieren. Bei Personen, die zur äusserst
seltenen Patientengruppe der Sulfit-Asthmatiker gehören, kann der
Schwefel zu Unverträglichkeitsreaktionen führen.
Schwefelfreie Weine
gibt es nicht, da von den Hefen schon bei der Gärung Schwefel in der
gleichen Form gebildet wird. Sulfite schützen den Wein vor
schädlichen Bakterien und Schimmelpilzen und stabilisieren dadurch
Farbe, Geschmack und die gesundheitlich positiv bewerteten
Polyphenole. Wie viel Sulfite dem Wein nach der Gärung beigegeben
werden muss, ist abhängig von vielen Faktoren. Vereinfacht kann man
jedoch sagen: Je trockener der Wein und je sauberer das Traubengut
desto weniger schwefliger Säure muss zugegeben werden, um eine
unerwünschte Nachgärung zu verhindern und vor Bakterien zu schützen.
Fäulnis im Traubengut und die in Mode gekommene Produktion von
Weinen mit Restsüsse führen zu einem erhöhten Bedarf an Sulfiten.
Kopfweh nach Weinkonsum hat nichts mit dem Schwefelgehalt im Wein zu
tun. Soweit bekannt, sind für dieses eher Stoffe wie Histamin
verantwortlich, die bei unsauberem Traubengut und falscher Kelterung
entstehen können. Der menschliche Organismus produziert aus
Nahrungseiweissen täglich ca. 2'500 mg SO2 und muss zusätzlich noch
das Schwefeldioxid aus der Atemluft verarbeiten. Somit ist die Menge
des sog. „endogenen Schwefels“ um ein vielfaches grösser als der
Schwefel, den man dem Körper durch Wein zuführen kann.
Fazit: An der
Vinifikation unserer Weine hat sich nichts geändert. Schwefel
entsteht schon bei der Gärung und verbessert die Haltbarkeit des
Weins. Eine Abnahme des Schwefelgehaltes während des Ausbaus muss
bis vor der Abfüllung kompensiert werden. Unsere gesunden Trauben
und unsere Weine ohne Restsüsse brauchen prinzipiell eine geringere
Zugabe von Sulfiten. Der Hinweis auf der Etikette richtet sich vor
allem an jene Personen, die von ihrem Arzt auf diese
Unverträglichkeit aufmerksam gemacht wurden.
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